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≽MARRAKESCH VIBES≼

04/06/2018
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Hallo meine Schönen

Das erste Mal im Land des Souks, des Couscous, der Linsen, der Tajines, des Handelns, der Kamele usw.

Aber ich fange ganz vorne an. Marrakesch ist vor allem seit ein paar Jahren in aller Munde. Mich hat Marocco als Land schon immer fasziniert, es war aber nicht so wirklich greifbar. Bis ich mich dann vermehrt mit Marrakesch auseinandergesetzt und mich zugleich mit einigen Freunden und Bekannten darüber unterhalten habe. Für mich war klar, da muss ich hin. Eine Arbeitskollegin erzählte mir eines Morgens, dass ihr Vater in Marrakesch ein Hotel eröffnete und Platz in 5 Suiten hat.

Plötzlich nahm diese Marrakesch-Vorstellung immer klarere Züge an. Und schon war ich im Reisefieber und es musste bald darauf gebucht werden. Begleitet hat mich übrigens meine Freundin Florentina. Wir waren also bereit, in 5 Tagen unsere Eindrücke von Marrakesch zu sammeln.

>>Schlafen – LE DOUAR BERBÈRE<<

Wer jetzt denkt, dass Marrakesch nur sandig und auch nur beige/rote Farben bietet, der irrt sich aber gewaltig. Unsere ersten beiden Nächte verbrachten wir im neuen Hotel von den Eltern meiner Arbeitskollegin, LE DOUAR BERBÈRE. Das Hotel ist ca. 44 km, also etwa 1 Stunde, vom Zentrum von Marrakesch entfernt. Hunderte Olivenbäume und kleine Dörfer zieren den Weg dort hin. Ein Fahrer brachte uns für umgerechnet ca. CHF 75.- in das Hotel. Das Le Douar Berbère befindet sich auf einem kleinen Hügel, ganz alleine. Ihr könnt euch ja denken, dass demnach die Aussicht ein wahrer Traum ist. Angekommen im wunderschönen und unglaublich authentischen Hotel, begrüssen uns die Besitzer Mostafa und Vreni persönlich. Tee und ein gesunder Nuss/Dattel/Feigen Snack gehört bei den Marrokanern zum guten Ton dazu. Mit viel Liebe zum Detail, haben die beiden das Hotel mit den einzelnen Suiten eingerichtet. Jede Suit hat einen individuellen Grundriss und gleicht einer kleinen Wohnung. Wir durften in derjenigen schlafen, die den direkten Blick über einfach alles hatte inkl. dem Sonnenuntergang versteht sich:-) Der Umschwung bietet viele kleine Highlights. Ihr könnt sicher an 10 verschiedenen Sitzplätzen relaxen, eine Runde im Pool schwimmen, auf dem eigenen Balkon die Aussicht geniessen, unzählige Baum- und Blumenarten erkunden, den resort-eigenen Hühnern guten Tag sagen und den Garten mit Gemüse und Kräutern bestaunen. Für uns ist klar, dass wir bald wieder kommen werden!

>>Schlafen – RIAD AMARELLE<<

Tag 3 war angebrochen und wir fuhren los in Richtung Stadt zu unserem zweiten Hotel. „Riad“ ist die Art des Hotels. Diese Form ist bekannt für Marrakesch und ich wollte unbedingt auch einmal in einem Riad schlafen. Hier verbrachten wir dann also unsere weiteren zwei Nächte. Die Zimmer sind alle gegen innen gebaut und es gibt keine Fenster nach draussen, nur gegen den Innenhof. In der Mitte des Innenhofes hat es Pflanzen, Brünnen, ein Restaurant und ist nur an der Decke offen bzw. leicht mit einem transparenten Plastic bedeckt. Es herrscht immer eine super angenehme Temperatur und ist schön ruhig. Serge, Saad und Armelle, die Besitzer, haben uns herzlich in ihrem RIAD ARMELLE begrüsst und uns alles gezeigt. Jedes Zimmer ist mit Liebe zum Detail eingerichtet und keines sieht aus wie das andere. Echt toll. Sie sind alle so unfassbar nett und zuvorkommend. Ich hätte keinen besseren Schlafplatz aussuchen können in der Stadt. Dieses Riad ist sehr zentral und ihr erreicht schnell die relevanten Sehenswürdigkeiten.

>>Essen<<

Ihr könnt euch direkt merken, am Freitag ist Couscous Tag. Überall wird euch dieses Gericht am Freitag serviert, egal wo ihr seid. Im ersten Hotel „Le Douar Berbère“ konnten wir hausgemachtes Couscous geniessen….ich sage euch, ein Traum. Zudem liebe ich Apéro Snacks und das haben die Marokkaner echt im Griff. Leckere Nüsse, Feigen und Datteln werden täglich mit Tee serviert. Alkohol trinkt man aufgrund des Glaubens nicht. Ihr findet aber in der Stadt trotzdem Möglichkeiten, Alkohol zu trinken. Aber ich würde mal behaupten, dass es für alle auszuhalten ist, einmal ein paar Tage nicht zu trinken:-) Auch wichtig zu wissen ist: Tajine ist das Gefäss aus Lehm, in dem einige leckere Gerichte zubereitet werden (Linsen, Kartoffeln, Gemüse, Fleisch usw.). Das müsst ihr probieren!

>>Nice to visit<<

Lasst euch von Mostafa beraten, er bewirtet euch nicht nur im „Le Douar Berbère“, sondern zeigt und erzählt euch alles was ihr wissen müsst. Nur dank ihm, haben wir die relevanten Dinge gesehen und wurden auch von niemandem übers Ohr gehauen. Das war so, so viel Wert! Ausserhalb seid ihr auf Insider-Tipps von Kennern angewiesen. Anschauen müsst ihr euch dort unbedingt das Paradis du Safran.

Zudem habe ich mir bei einer Organisation direkt einen handgemachten Teppich gekauft. Ich bin so stolz auf meinen erworbenen Schatz, der bald seinen Platz in meiner neuen Wohnung erhält.

Für in der Stadt, gebe ich euch die folgenden Highlights mit auf den Weg:

>>Nice to know<<

Man sagt, wenn man gänt, muss man sich die Hand vorhalten, weil sonst böse Geister inhaliert werden. Jedoch beim erniessen verlässt alles Böse den Körper, daher muss man sich die Hand nicht davor halten;-)

Zuerst beim YSL Museum anstehen (Schlange viel kleiner), dann direkt das Combi-Ticket lösen und anschliessend könnt ihr locker die riesen Schlange zum Jardin Majorelle umgehen.

Für eine Taxifahrt in der Stadt dürft ihr niemals mehr als 50 MAD bezahlen, sonst hat er euch leider über den Tisch gezogen. Ihr dürft den Taxifahrer ohne schlechtes Gewissen runterhandeln. Nein, ihr müsst sogar, sonst nehmen sie euch nicht ernst! Am besten fangt ihr bei 20 MAD an.

>>Tiere<<

Ein Highlight waren für mich klar die Kamele. Ich dürfte für 20 Minuten darauf reiten und es war ein echt einmaliges Erlebnis. Man bedenke, dass ich vorher noch nie geritten bin auf einem Pferd, geschweige denn auf einem Kamel.

So, ihr wisst nun Bescheid:) Ich hoffe, mein kleiner Marrakesch-Einblick hat euch gefallen und ihr könnt ein bisschen Inspiration mit auf eure Reise dorthin mitnehmen.

Herzlichst, Sabrina

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